Zusammenfassung:

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Im Vorfeld wurden von Kastell Unterlagen über die Vorzüge vorgelegt, wie
  • keine Feuchtigkeit im Bauwerk
  • hohe Passgenaugikeit
  • kurze Aufbauzeit
  • eigene Montagetrupps
  • Liapor mit bestimmten U-Werten
  • gründlich ausgearbeiteter Bauzeitplan für Planungssicherheit!!!
  • Kastell Tochterunternehmen der Schwörergruppe !!!
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Die Kelleraußenwände hätten gegen drückendes Wasser wannenförmig abgedichtet werden müssen. Von Kastell wurde keine wannenförmige Abdichtung ausgeführt, sondern nur die Fugen unsachgemäß vorgenommen und ist dies alles nur ein Flickwerk!

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Kastell hat entgegen dem Angebot als Vertragsgrundlage (Liaporwände LAC2) nur Normalbeton (ohne jegliche Information) und hat sich Kosten von bis zu € 10.000 erspart.

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Trotz Aufforderung hat Kastell nie Mängel behoben.

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Die Subunternehmerin von Kastell hat nicht ausreichend Arbeitsmaterial zur Verfügung gehabt, war unorganisiert und hat unprofessionell gearbeitet, nicht einmal Personen vor Ort die deutsch sprachen, was von unbeteiligten Zeugen glaubhaft bestätigt wurde und die weiter bestätigen, so etwas noch nie gesehen zu haben. Auch der vom Gericht beauftragte Sachverständige hat dargelegt, dass die Baumeisterarbeiten unprofessionell ausgeführt waren und extrem viele Mängel aufwiesen.

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Gegen Ende hat Kastell Zahlungen bei den eigenen Zulieferern eingestellt.

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  • Die Vertragsauflösung erfolgte durch den Bauherrn gegenüber Kastell zu Recht.
  • Kastell hat ungerechtfertigt Arbeiten eingestellt und durch Verschulden von Kastell eine erhebliche Verzögerung verursacht.
  • Kastell hat sich ohne Grund geweigert, vereinbarte Arbeiten durchzuführen und erhebliche Mängel verursacht, die Mängel nicht behoben und Zahlungen entgegen der vertraglichen Vereinbarung verlangt und ohne diese die Erbringung der vereinbarten Leistung verweigert.
  • Kastell hat ungerechtfertigter Weise mit der Behauptung der Baugrund sei nicht ordnungsgemäß verdichtet die Arbeit verweigert und mehrfach Bestätigungen des Geologen, dass der Baugrund problemlos bebaubar ist, ignoriert.
  • Da Kastell trotz Vorliegen einer derartigen Bestätigung eines fachkundigen Geologen die Arbeiten verweigert hat, bedeutet, dass Kastell tatsächlich keine Sorgen wegen dem Baugrund gehabt hat, sondern dies nur ein vorgeschobener Grund war!
  • Kastell hat darüber hinaus Bedingungen für die Baufortführung gesetzt, die vertragswidrig waren!
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Aufgrund der berechtigten Auflösung des Vertrages steht Kastell nur die bis zur Vertragsauflösung erbrachte Leistung dar und keine weiteren Forderungen.

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Bei einer bis zum berechtigten Vertragsrücktritt des Bauherrn von Kastell erbrachten Leistung von € 815.000 hat Kastell folgende Mehrkosten für den Baherrn produziert und Kastell hat diese zu verantworten:
  • Mängelbebungskosten € 202.676 (=15% der verbauten Leistung!)
  • Mehrkosten € 719.168 (= 88% der verbauten Leistung!)
  • Gesamtschaden für Bauherrn € 921.844 (=113% der verbauten Leistung!)
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Die Forderung von Kastell über € 1.598.157 wird zur Gänze abgewiesen!